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Nicht-thermische Katalyse für gesündere Luft

1 Sind die Lüftungsanlagen mit Mikroorganismen verunreinigt?

In vielen Studien wird auf die Verunreinigung von Klimaanlagen mit Bakterien und Pilzen und ihre Rolle beim Transport dieser Schadstoffe Bezug genommen [1,2,3,4].
Die Forschungsarbeiten zu diesem Thema werden sehr häufig in Krankenhäusern durchgeführt, da in diesen Einrichtungen besonders ansteckungsgefährdete Menschen untergebraucht sind. So ist erwiesen[5,6,7] dass zunächst einmal Filter, dann Brandschutzmaterialien, Lüftungsöffnungen, Klimaanlagen und schließlich der in den Räumen über den Zwischendecken, Wänden, Tapeten und Teppichen enthaltene Staub in den am stärksten verunreinigten Räumen zu finden sind.
Der Fall von Pilzen war aufgrund ihres sehr hohen pathogenen Risikos Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen. So wurde gemessen, dass bei 820 Klimaanlagen die durchschnittliche Anzahl der Kontaminationen durch Pilze 1252 UFC/m3 betrug, wobei die Werte zwischen 17 und 9100 UFC/m3 lagen. Zu den identifizierten Arten gehören Alternaria, Aspergillus flavus, Aspergillus fumigatus, Aspergillus niger, Aspergillus ochraceus, Aspergillus versicolor, Botrytis cinerea, Cladosporium herbarum, Epiccocum purpurascens-sterilia und Penicillium spp. Bakterien (Propionibacterineae, Staphylococcus, Streptococcus und Corynebacterineae) wurden in den Lüftungskanälen und an den Filtern nachgewiesen.

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Press release : AER Technologies presents its mobile and autonomous air handling unit R4000 at the MEDICA in Düsseldorf from November 18-21, 2019

 

Die Luft ist rein!

AER Technologies stellt auf der diesjährigen Messe Medica die Einheit R4000 vor, eine mobile autonome Lösung zur Luftdekontamination

Die Lösungen des französischen Start-ups entsprechen den Normen EN 1886 sowie NF B44-200 für die Entwicklung und Herstellung von Raumlufttechnik-Anlagen. Die Geräte ermöglichen die Anpassung von Reinräumen, kontrollierten Umgebungen und sensiblen Wohnbereichen an die Normen ISO 14644 und NF S90-351, die den Reinheitsgrad der Luft definieren.

Bildunterschrift: Für eine dauerhafte Dekontamination: Die Technologie von AER Technologies beruht auf der Zerstörung von Schadstoffen durch nichtthermische Katalyse.

Die Einheit R4000 ist eine mobile autonome Lösung zur Partikeldekontamination sowie zur mikrobiologischen und chemischen Dekontamination für anspruchsvolle Umgebungen.
Sie stützt sich auf die Technologie der nichtthermischen Katalyse und weist eine Verarbeitungskapazität von bis zu 4.000 m3/h auf. Bei der nichtthermischen Katalyse nehmen spezifische Adsorber die Schadstoffe auf, die anschließend durch einen photoaktivierten Katalysator und einen thermoaktivierten Katalysator, der bei niedrigen Temperaturen aktiviert wird, zerstört werden. Die Anlage ermöglicht die Behandlung von Flächen bis zu 200 m², die Wartung dauert maximal zehn Minuten. Das Gerät ist einfach zu handhaben und äußerst leise.

„Nachdem wir uns über fünf Jahre auf die Entwicklung des französischen Marktes im Krankenhaussegment konzentriert haben, treibt AER Technologies nun die Internationalisierung seiner Marke und seiner Aktivitäten voran“, so Alain Hachet, Geschäftsführer von AER Technologies. „Wir sind nun in der Lage, unsere Produkte im Ausland anzubieten und suchen aktiv nach Distributoren und Importeuren.“ Zu den Kunden von AER Technologies gehören derzeit mehr als 70 Gesundheitseinrichtungen und Laboratorien.

Das Unternehmen stellt seine Lösungen auf dem französischen Gemeinschaftstand von Business France in Halle 15 Gang B vor.